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Die Kraft der Liebe

  • Der Weg des Friedens! (10/5/2021) by Ute
    Wir befinden uns momentan in einer Zeit mit grossen Unsicherheiten. Seit Beginn der Corona Pandemie versuchen wir mit verschiedenen Methoden dem Virus zu begegnen. Eine Reihe von Massnahmen wurden ins Leben gerufen um die Menschheit zu schützen und um Gefahren einzudämmen.

    Mit den festgelegten Massnahmen übernimmt der Staat die Verantwortung für die Gesundheit jedes einzelnen Bürgers.

    Ein grosser Prozentsatz der Bevölkerung befürwortet alle Vorschriften und Massnahmen, aber auch ein nicht unerheblicher Anteil der Gesellschaft fühlt sich eingeengt und entmündigt.

    Für mich persönlich sind das Coronavirus und die damit verbunden Vorschriften, wie Maskenpflicht, Testen oder Impfen nicht das eigentliche Problem, sondern hinter alldem verbirgt sich für mich eine viel grössere Thematik, die Spaltung innerhalb der Gesellschaft. Viele Menschen die lange im Kreise ihrer Familie, Freunde oder Kollegen ein Gefühl der Verbundenheit verspürt haben, trennen sich plötzlich innerlich voneinander, gegenseitige Anfeindungen sind häufig zu beobachten und die Menschlichkeit & das Miteinander nehmen immer mehr ab.

    Ich glaube, dass das Coronavirus gekommen ist, um uns aufzufordern wieder mehr Gemeinschaftsinn zu entwickeln und uns zu lehren, dass wir alle Brüder und Schwestern sind und von einer Quelle kommen. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir alle wieder mehr Toleranz entwickeln und alle Menschen die anderer Meinung sind, so akzeptieren wie sie sind. Jeder darf und soll aus meiner Sicht die eigene Meinung vertreten dürfen.

    Ich finde es sehr traurig, dass wir uns wegen unterschiedlicher Meinungen voneinander distanzieren und Gruppen gegeneinander bilden. Ich glaube, dass wir in der Welt viel mehr Frieden und Freude hätten, wenn wir Menschen nicht so sehr an unseren Wahrheiten und Vorstellungen hängen würden.

    Die wahre Kunst ist es, gerade in Zeiten wie diesen, ein hohes Mass an Toleranz & Vertrauen für Andersdenkende zu entwickeln. Dies erfordert ein Verstehen für andere Meinungen und ein Hinterfragen der eigenen Überzeugungen.

    Die Welt kann sich nur verändern, wenn ich bei mir selbst beginne und den ersten Schritt mache.

    Ich habe mir persönlich vorgenommen, mich tolerant gegenüber allen Gruppen zu verhalten und auch wenn ich vielleicht eine andere Meinung habe, Verständnis für mein Gegenüber aufzubringen und Menschen mit einer anderen Wahrheit in die Liebe zu nehmen.

  • Wahrhaftigkeit! (5/27/2021) by Ute

    Zur Zeit beschäftigt mich das Thema Wahrhaftigkeitund in wie weit ich diese, meine Wahrhaftigkeit bereits lebe.

    Wahrhaftig sein bedeutet für mich, ganz meinem Herzen zu folgen. In möglichst allen Lebenssituationen auf mein Gefühl zu hören und Entscheidungen entsprechend zu treffen.

    Dies ist nicht immer einfach, da wir uns oft zwischen 0 und 7 Jahren verschiedene Verhaltensweisen aneignen und dann aus diesen Konditionierungen heraus leben. In meiner Ausbildung als Coach zur Transformationstherapie nach Robert Betz, habe ich mich viel mit dem inneren Kind beschäftigt und damit, wie Prägungen im Kindesalter später einen Einfluss auf unsere täglichen Handlungen haben.

    Viele Menschen leben ein unbewusstes Leben, ganz nach den Vorstellungen der Anderen und verlernen auf ihre eigenen inneren Gefühle und Bedürfnisse zu hören. Ich schaue mir regelmässig meinen Rucksack, den ich mit verschiedenen Glaubenssystemen und Überzeugungen gefüllt habe, genauer an und überprüfe diese auf persönliche Stimmigkeit, um bei Bedarf Änderungen vornehmen zu können.

    Wenn ich die gesamte Welt betrachte, stelle ich fest, dass wir großteils vorgefertigten Glaubenssystemen folgen und diese zu wenig hinterfragen.

    Sämtliche Gesellschaftssysteme sind auf eine Vereinheitlichung des Menschen aufgebaut. Um hier einige Beispiele zu nennen:

    Im Gesundheitswesen werden für die meisten Patienten die gleichen Therapien verordnet, wobei, aus meiner Sicht, jeder Mensch ganz unterschiedlich ist und nicht alles für alle gleich funktionieren kann. Darüber hinaus geben ganz viele Menschen ihre Verantwortung über sich nach Aussen, zu den Ärzten, ab und lassen über ihre Gesundheit bestimmen. Für mich kann ein sehr guter Arzt eine Diagnose stellen, aber niemals eine Prognose für einen Patienten abgeben. Jeder Mensch hat einen individuellen Körper mit ganz individuellen Bedürfnissen und die Medizin der Zukunft wäre für mich, dass Ärzte mehr zu Coaches werden und ihre Klienten bei ihrem persönlichen Heilweg begleiten.

    Im Bildungsbereich werden die Schüler mit einem einheitlichen Schulkonzept konfrontiert und viele Kinder quälen sich durch Fächer die ihnen einfach nicht liegen, weil sie ihrer Aufgabe hier auf der Erde nicht dienen. Nach meiner Auffassung sind die meisten Schulsysteme nicht ausreichend reformiert und auf das Bewusstsein der heutigen Kinder angepasst worden. Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwächen sind die Folge, weil sich die Kinder in ihrer Anlage häufig nicht verstanden fühlen.

    Es wären bestimmt noch weitere Beispiele zu nennen, wie in der Religion, Politik, etc… Wichtig ist für mich, dass ich erwähne, dass es sich hier um meine ganz persönliche Wahrheit handelt und jeder darf und soll sogar frei entscheiden, ob Dich meine Auffassung anspricht oder nicht.

    Den Weg des Herzens, der Wahrhaftigkeit zu gehen bedeutet immer wieder auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Den Mut zu haben, der eigenen Wahrheit und Auffassung zu folgen, egal wie andere dies finden. Es ist kein bequemer Weg, aber er kann sehr erfüllend sein und im Leben zu mehr Glück und Freude führen.

    Ich möchte Dich dazu ermutigen, auch Deinen Rucksack mal näher zu betrachten und zu schauen, wo Du vielleicht nicht ganz ehrlich zu Dir bist und ja sagst, obwohl Dein Herz nein meint oder Du noch immer sehr anstrengende Kompromisse eingehst um von den anderen akzeptiert oder geliebt zu werden.

    Manchmal verlieren wir auf dem Weg der Wahrhaftigkeit auch andere Menschen, weil sie die Veränderung nicht verstehen und plötzlich keine Gemeinsamkeit mehr spüren und dennoch bin ich davon überzeugt, dass alle Freiheit die wir uns ersehnen in der Wahrhaftigkeit zu Dir selbst zu finden ist!

  • Der liebende Gott! (4/30/2021) by Ute

    Schon lange beschäftigt mich das Thema Gott und welche Beziehung ich zu ihm habe. Als ich ein Kleinkind war stellte ich den Erwachsenen Fragen zu Gott. Es hatte mich zum Beispiel interessiert wo ich Gott finden kann. Mir wurde erklärt, dass er oben im Himmel ist und mich beobachtet und ich deswegen immer brav sein muss.

    Dies hat mich sehr geprägt und ich wuchs mit dem Verständnis auf, dass Gott ausserhalb von mir ist und eine sehr strenge Autorität darstellt, die straft wenn ich mich nicht so verhalte er es von mir erwartet.

    Ich vertrat lange die Meinung, dass ich ein Leben im Kleinsein führen und mich zurücknehmen muss, so dass Gott auch zufrieden mit mir ist und ich einmal später in den Himmel kommen darf.

    Ich habe beobachtet, dass nicht nur ich diese Überzeugung, sondern viele Menschen, diese in sich tragen und sich nicht trauen ein eigenverantwortliches authentisches Leben, ganz nach ihren Herzensvorstellungen, zu führen.

    Auf meiner Suche nach Gott und wer er in Wahrheit für mich ist, bin ich immer mehr zu der  Überzeugung gekommen, dass Gott in uns Menschen lebt und sich durch uns erfährt. Wir alle auf der Erde, alle Tiere, die Natur und alles was existiert, Ausdruck von Gott sind.

    Ich glaube, dass wir alle aus dem selben Ursprung kommen, alle aus der göttlichen Quelle und dann mit verschiedenen Lernaufgaben hier auf die Erde inkarnieren. Wir sind also nicht menschliche Wesen die spirituelle Erfahrungen machen, sondern spirituelle Wesen die menschliche Erfahrungen machen. Dies wiederum bedeutet für mich, dass wir in Wahrheit alle nicht voneinander getrennt sind und uns gegenseitig helfen an unseren Herausforderungen zu wachsen und weiter zu gehen.

    Menschen die also eine besondere Herausforderung darstellen sind in Wahrheit Prüfsteine für Deine persönliche Entwicklung und Du kannst Dich durch die Erfahrungen die Du mit dieser Person machst in Deinem eigenen Licht wahrnehmen, indem Du zum Beispiel erkennst, dass Dein Gegenüber auslebt was Du Dir nicht erlaubst. Dies zu verinnerlichen halte ich für enorm wichtig, da dies für mich einen wichtigen Beitrag zu mehr Miteinander und Frieden untereinander bedeutet.

    Viele Menschen haben Wut auf Gott, weil sie der Meinung sind, dass er böse Menschen bestrafen müsste und er auf der Erde unschöne Dinge zulässt. Ich kann diese Haltung sehr gut verstehen. Ich habe sehr lange mit diesem Punkt gehadert und mich gefragt, warum es möglich ist, dass im Namen Gottes so viele grauenhafte Taten passieren?

    Meine Antwort darauf ist, dass Gott uns Menschen, mit allerhöchster Liebe, den freien Willen zur Erfahrung hier auf der Erde gegeben hat. Er bestraft Menschen nicht für ihre Taten, sondern liebt auch Mörder oder böse Menschen, da sie Teil der gemeinsamen Quelle sind.

    Dies anzuerkennen war sehr schwierig für mich, bis ich eines Tages begriff, dass wenn Gott die Menschen die Böses tun strafen würde, er sich klar für die gute Seite entscheiden würde. Nun wenn ich daran denke, dass ich als Mutter ein Kind habe, das Böses tut, würde ich dieses Kind weniger lieben als das andere? Ich glaube keine Mutter würde ihr Kind das Böses tut verstossen und nicht lieben und so glaube ich, dass auch Gott, die Quelle, ebenso nur Liebe für alles was ist empfinden kann.

    Was muss das für eine grosse Liebe sein, wenn Gott Gut und Böse gleichermassen liebt?

    Und können wir Gottes Beispiel folgen und ebenso beginnen unsere Mitmenschen zu lieben, auch wenn sie eine andere Wahrheit haben und sich so verhalten dass es uns nicht gefällt?

    Gerade in der jetzigen Zeit, wo es so grosse Spaltungen innerhalb der Gesellschaft und oft auch innerhalb der eigenen Familie gibt, haben wir täglich die Möglichkeit uns darin zu üben unsere Mitmenschen einfach zu lieben. Das ist der Weg den ich gehen möchte. Ich möchte versuchen die Menschen zu lieben, jeden einzelnen Tag und über meine eigenen Wunden und Kränkungen hinauswachsen.

    Ich möchte betonen, dass dies meine Wahrheit über Gott ist und ich über keine Religion urteilen oder werten möchte. Falls Dich meine Sichtweise nicht ansprechen sollte, bitte ich Dich um Dein Mitgefühl.

     

  • Die Volkommenheit in Dir (3/22/2021) by Ute

    Glaubst Du oft, dass Du nicht genug bist und immer etwas tun oder geben musst, um anerkannt oder geliebt zu werden? Glaubst Du, dass andere mehr sind als Du und Du nicht wichtig bist? Bestimmen andere Menschen über Deine Wertigkeit und darüber, ob Du Dich gut oder schlecht fühlst? Glaubst Du, dass Du für eine bestimmte Position nicht würdig, schön oder intelligent genug bist? Glaubst Du, wenn Du eine Frau bist, dass Du weniger bist als ein Mann?

    Ich habe mich sehr intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt und kenne das Gefühl von klein sein und mich minderwertig fühlen sehr gut. Speziell Frauen haben einen großen Aufholbedarf in ihrer Wertigkeit in der Gesellschaft. Sie glauben immer noch, dass sie nicht wichtig sind, beladen sich mit unzähligen Aufgaben und leisten oft mehr als Männer, um Wertschätzung zu finden.

    Neale Donald Walsch (Gespräche mit Gott) sagte einmal in einem seiner Vorträge: „Wenn wir wüssten, dass wir alle aus einer Familie sind, gäbe es keinen Mangel“. Ich glaube, dass dieser Mangel aus der Suche nach Vollkommenheit innerhalb der materiellen Welt entsteht. Wir sind ständig im Vergleich mit unseren Mitmenschen, fühlen uns dadurch entweder größer oder kleiner als diese und leben meist ein unglückliches Leben, weil wir den selbstgesetzten Ansprüchen und Idealen nicht ausreichend gerecht werden. Wir glauben, dass wir mit unseren Idolen mithalten müssen, besser, schöner, erfolgreicher werden müssen, um in der Gesellschaft wichtig zu sein. Stattdessen wäre es sinnvoll, nach innen zu gehen und die Vollkommenheit in sich selbst zu entdecken und uns zu erinnern, wer wir wirklich sind. Unsere Essenz ist immer vollkommen, sie kommt aus der Vollkommenheit und geht in diese Vollkommenheit zurück.

    Ich glaube intensiv daran, dass wir alle spirituelle Wesen sind, die hier auf der Erde menschliche Erfahrungen machen und dass es wichtig ist, den Blick auf die Dinge, die hinter allem liegen, zu legen und uns nicht in Äußerlichkeiten zu verlieren. In der materiellen Welt wird es immer Ungleichheiten geben, je nachdem welche Lernaufgabe wir uns gestellt haben. Ich glaube daran, dass wir Wesen sind, die immer wieder neu inkarnieren, um Erfahrungen auf dieser Erde zu machen und in jedem Leben sind die Aufgaben anders. So bin ich der Auffassung, dass wir alle schon unterschiedliche Identitäten hatten und vieles schon erlebt haben.

    Wenn wir uns alle mehr vergegenwärtigen könnten, dass wir alle aus derselben Familie kommen, aus einem gemeinsamen Bewusstsein, aus der Quelle, der göttlichen Liebe, dann könnten wir mehr aufeinander zugehen und uns wie Brüder und Schwestern betrachten, anstatt Trennungen zu vollziehen. Neid und Eifersucht sind eine Folge von Mangeldenken und verursachen, dass wir Menschen uns voneinander isolieren, urteilen und bewerten. Wir kategorisieren unsere Mitmenschen nach ihrem Aussehen und ihrem Beruf und werten in gut oder schlecht. Diese Konditionierungen geben wir dann an unsere Kinder weiter und so entsteht immer wieder derselbe Kreislauf von vorne.

    Wie wäre es, wenn wir die Brille der Illusion abnehmen und lernen, uns in dem zu erkennen wer wir in Wirklichkeit sind. Vollkommene Wesen die hier auf der Erde Großartiges leisten, jeder Mensch in seiner individuellen ganz speziellen Aufgabe. Jeder einzelne leistet seinen einzigartigen Beitrag im großen Ganzen, wie in einem riesigen Orchester, in dem die verschiedensten Instrumente einen gemeinsamen Klang ergeben.

    Es wäre schön, wenn wir uns gegenseitig immer mehr mit diesem Bewusstsein wahrnehmen könnten und hinter die Fassade blicken. Es würde so vieles nicht mehr nötig sein, wir würden wieder mehr Nächstenliebe entwickeln und aufeinander achten, uns gegenseitig wertschätzen und mit den Augen der Liebe betrachten.

  • Das Coronavirus aus meiner Sicht (2/11/2021) by Ute

    Kein Thema beschäftigt uns im Moment mehr als Covid-19, das Corona-Virus. Seit März 2020 hält uns die Pandemie fest im Griff und die gesamte Menschheit kommt an bisher nicht gekannte Grenzen. Regierungen legen Richtungen fest, führen uns von einem Lockdown zum anderen und finden nur schwer passende Strategien im Umgang mit dem Corona-Virus.

    Ich habe mir im letzten Jahr sehr viele Gedanken zum Thema Corona gemacht, mich immer wieder gefragt, warum es hier ist, was es uns sagen will und warum wir so schwer und auf diese Weise geprüft werden. Menschen verlieren Leben, Existenzen scheitern oder drohen zu scheitern, Depressionen steigen, man sieht kaum noch fröhliche Gesichter. Wozu soll das alles dienen?

    Sehr oft gehe ich in einen Dialog mit Gott, um Antworten zu finden.

    Mit der Krise haben sich auch Spaltungen innerhalb der Gesellschaft, oft auch innerhalb der eigenen Familie gebildet. Es gibt Befürworter aller Maßnahmen, die keine Zweifel haben, dass alles richtig ist, was jetzt im Moment verordnet wird und es gibt viele Zweifler und Gegner und auch Verschwörungstheoretiker.

    Für mich persönlich ist es immer mehr so, dass alle Beteiligten recht haben und jeder im Moment genau am richtigen Platz ist und das Richtige tut, um auf der Erde einen großen Evolutionsschritt zu ermöglichen. Ich glaube, dass wir alle, bevor wir auf die Erde gekommen sind, genau überlegt haben, welche Lernaufgabe wir hier bewältigen möchten und kommen mit dieser gerade jetzt genau in die richtige Kraft.

    Corona bedeutet übersetzt die Krone. In unserem Körper verfügen wir über 7 Chakren, eines davon ist das Kronenchakra, das in Verbundenheit mit dem Göttlichen steht.

    Durch das Inkarnieren auf die Erde verlieren wir meist im Kindesalter die Angebundenheit mit der göttlichen Kraft. Als Baby sind wir noch ganz verbunden, aber mit der Zeit geht diese Anbindung leider häufig verloren und die Identifikation mit dem „Ich“ beginnt. So glauben wir lebenslang, dass das „Ich“ alles ist was existiert. Wir verlieren oft den Glauben an diese göttliche Kraft, die göttliche Liebe in uns, die in allen von uns existiert.

    Durch die Krise, in der wir uns gerade befinden, haben wir eine große Chance, uns unserer Herkunft wieder mehr bewusst zu werden und nach innen zu gehen. Durch die Isolation werden wir ganz auf uns selbst zurückgeworfen, viel Gewohntes bricht weg und wir haben Zeit, uns wirklich Gedanken zu machen, wer wir eigentlich sind und was wir hier auf der Erde wollen.

    Meine Tochter hat mir gesagt: „Mama eigentlich ist das Virus ein fröhliches Virus, nur die Menschen verstehen es falsch“. Das hat mich sehr bewegt und ich denke, sie hat vollkommen recht. Ich glaube, dass Corona uns an unser eigentliches Wesen erinnern soll. Ein freudiges und liebevolles Wesen voller Schöpfer- und Ausdruckskraft. Das Virus möchte uns wachrütteln und uns dorthin führen, was wirklich wesentlich und wichtig ist für unser Leben. Es möchte uns dazu bringen, wieder mehr unserem Herzen zu folgen, aus unserem Herzen zu handeln und wieder mehr Nächstenliebe zu entwickeln.

    Wenn ich in unsere Welt blicke, sehe ich viel Unzufriedenheit und übermäßiges Konsumverhalten. Dies entsteht dadurch, dass wir glauben, dass wir immer mehr Erfolg haben müssen, toller, schöner, reicher, besser werden müssen, um von anderen geliebt zu werden. Dies entspricht nicht unserer wahren Natur.

    Ich glaube fest daran, dass wir mit unserem Geist in jedem Moment alles erschaffen, was wir erleben und das Universum auf unsere Bestellungen reagiert. Wir bestellen nicht nur mit unserem Bewusstsein, sondern wir bestellen auch immer unbewusst mit. Wir wünschen uns seit vielen Jahren weniger Stress, eine bessere Umwelt mit mehr Nachhaltigkeit, einen liebevolleren Umgang mit den Tieren und der Erde und haben jetzt die Chance dies für uns zu ermöglichen.

    Dass das Virus solche Dimensionen annimmt, ist meiner Meinung nach eine Folge von kollektivem Bewusstsein. Die meisten Menschen haben im Moment große Angst und sorgenvolle Gedanken. Dies hat eine massive Auswirkung auf unser tägliches Erleben.

    Also wäre es doch besser, auch wenn die Probleme rund um uns noch so groß sind, dass wir nach Möglichkeit unsere Gedanken auf eine freudige Zukunft ausrichten. Ich stelle mir immer wieder vor, dass am Ende alles gut ist und möchte Dich dazu ermutigen, das Gleiche zu tun. Darüber hinaus wäre es aus meiner Sicht wichtig, Gedanken der Verbundenheit zu entwickeln und danach Ausschau zu halten, was uns mit anderen Menschen verbindet und nicht trennt. Hinter allen Ereignissen sind wir alle in der Liebe miteinander verbunden und Liebe ist die stärkste Kraft.

    Ich bin mir sicher, dass diese Corona-Krise einen höheren Sinn hat und wir am Ende gestärkt und voller Hoffnung in eine neue Zukunft gehen!